DIY Podcast - Teil 1: Technik

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Ihr braucht

Euch selber und zumindest Euer Telefon (Smartphone). Alles andere kommt mit der Zeit.

Links & Notizen

Die Nullnummer ist der Klappentext des Podcasts.
Außerdem ist eine Nullnummer guter Content, um den Stream bei den Plattformen einreichen zu können.

Minimal Setup: das Smartphone, Dein Freund

Entweder kann man mit der eingebauten Diktierfunktion aufnehmen oder mit Aufnahmeapps wie z.B. Bossjock jr (iOS).

Links für den Einstieg

Sendegate Podcasting Forum
Lautsprecher (Meta-Ebene / Tim Pritlove)

Veranstaltungen

Podstock
Subscribe10
Congress & Easterhegg
Wiener Podcasting Meetup
u.v.m.

Podcast Community Projekte

Auphonic speichert Audiodaten 3 Wochen lang, Videoproduktionen 1 Woche
Panoptikum.io
Reaper & Ultraschall
Audacity
WordPress & Podlove
Podlove Subscribe Button

Podcast Plattformen

Podigee
Audible (in sich geschlossenes System)

Backups der eigenen Folgen sind wichtig! Auch bei Plattformen kann es zu Serverproblemen kommen und Daten können verloren gehen.

Podcast Feeds kann man auch bei Plattformen einreichen.
Account notwendig:
iTunes / Apple Podcast Connect
Stitcher
Spotify
Podcast.de
player.fm
panoptikum.io (OPML Upload)

kein Account notwendig:
fyyd.de
tunein.com

Podcasterinnen.org

Simples 1-Mensch-Setup für Remote-Aufnahmen

Samson GoMic
Küchenschwamm (Danke El_Spotto!)

Stefan mit Küchenschwamm-Poppschutz

Bei Stativen & Mikrofonarmen nicht sparen, das macht nicht glücklich.
Bodenstativ
Mikrofonarm
Tischstativ (nicht so geil weil gerne im Weg)

Klaudias Rode Mikrofonarm & das NT1-A (mit Spinne)
IKEA Lampen mit Arm für das Samson GoMic: TERTIAL (zum an die Tischplatte Klemmen) & FORSÅ (mit Standfuß)

Podcasten mit mehreren Menschen über’s Netz

Skype (wirklich nur im Notfall)
Teamspeak via PodWG
StudioLink (hoffentlich bald auch als Hardware Box) arbeitet auch mit fast allen gängigen Audioprogrammen (DAW = Digital Audio Workstation) zusammen – Cubase, Reaper/Ultraschall, Ardour,
Discord (US Dienst)
Mumble
Opus (?)

Aufnahmegerät von Stefan: Zoom H6 (auf Fotostativ)
Aufnahmegerät von Klaudia: Zoom H4 (steht auch auf dem unteren Ende, hab das Vorgängermodell)

Headset von Stefan: Beyerdynamic DT297
Headset von Klaudia: AKG HSC 271

Günstiges Mehrpersonen-Setup (4 Personen)

Headset: Superlux HMC 660 X und wie man es dazu bringt, echt gut zu klingen

Audiointerface für 4 (Vorverstärker für Mikrofone mit Phantomspeisung)
Kopfhörerverstärker für 4

Nachteile
– Störungsanfällige (zB Laptop-Netzteil)
– Brummen (kann man durch DIY Lösung beheben)
– Verarbeitung und Kabel
– dazu die Earpads (die originalen sind Mist –> Abhilfe

Was tun bei Raumklang?

Raumhall der Feind des Sprechers.
Aber: Bücherregale sind toll.
Kleiderschränke für eine Person auch.
Und Leifheit Wäscheständer (!) mit Wolldecken! 😉 (Link zur Podcastfolge “Hörbücher selbst produzieren”)

Der Feind: die glatte Fläche, denn hier gibt es akustische Reflexionen.
Parkett und Laminatböden sind nicht so toll weil glatt. Teppiche – am besten mit langen Fasern – helfen.
Auch Zimmerdecken reflektieren Schall. Aber auch hier gibt es Abhilfe.

Es gibt zwei Arten von Reduktion:
– Streuung = Schall brechen. Via Diffusor für mittlere und Hohe Frequenzen (quadratic diffusor calculator)
– Absorption = Schall wird durch Masse geschluckt. Das ist vor allem für tiefe Frequenzen sinnvoll. Akustikpanele kann man auch selbst bauen. Durch Akustikpanele wird Schall an Wänden geschluckt.
– Anstatt Mineralwolle kann man auch alte Handtücher nehmen (weniger effizient aber gesünder)

Danke Stefan! =)
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Sunday Moaning Cast
Wasn Krach

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Wachstücher herstellen

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Eine Alternative zu Frischhaltefolie sind Wachstücher mit Bienenwachs oder – die vegane Alternative – Carnaubawachs und Öl. Geht einfacher als gedacht, braucht aber (besonders bei Carnaubawachs) etwas Zeit.

TL;DR: Schmelzen, verteilen, “backen”, bügeln. Und noch mehr Bügeln. Bienenwachs geht sicher schneller, ist aber nicht für alle Menschen geeignet, entweder weil sie vegane Dinge bevorzugen oder (wie ich) allergisch auf Bienenwachs oder dessen Bestandteile, z.B. Propolis reagieren. In dem Fall ist Carnaubawachs eine gute Alternative, es ist allerdings deutlich härter und einen höheren Schmelzpunkt als Bienenwachs. Damit ein Tuch mit Carnaubawachs kein Brett wird, wird ein Viertel (oder etwas mehr) flüssiges Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenkernöl) dazugegeben. Das Tuch soll sich vollständig mit Wachs vollsaugen, damit es später keine Flüssigkeiten mehr aufnehmen kann.

Ich habe aus 50g Carnaubawachs/Pflanzenöl am Ende 2 fertige Wachstücher herausbekommen. Wenn Euer Stoff dicker ist und mehr Wachs aufnehmen kann, wird es voraussichtlich nicht für 2 Tücher reichen. Das zweite Tuch habe ich erst im letzten Arbeitsschritt, beim Bügeln dazugenommen, um das überschüssige Wachs aus dem vollgesogenen Tuch aufzunehmen. Es war tatsächlich genug Wachs für beide Tücher darin.

Ihr braucht

Für 1 bis 2 Tücher:

  • Baumwoll- oder Leinenstoff, nicht elastisch und vorgewaschen
  • 50g Bienenwachs oder 40g Carnaubawachs (Affiliate Link) und 10-15g geruchsneutrales Pflanzenöl (ich habe Sonnenblumenöl verwendet)
  • Topf & Schüssel für ein Wasserbad
  • mehrere Blätter Backpapier
  • Backblech & Ofen
  • Bügeleisen
  • Geduld
  • Benötigte Skills

    Geduld
    heißes Wachs auf Tüchern verteilen
    Bügeln

    How-To

    Vorbereitung

    * Den Stoff vorwaschen, um bei neuem Stoff die Appretur rauszubekommen. Falls Ihr ein Küchenhandtuch zum Wachstuch machen möchtet, sollte auch dieses gewaschen sein. In dem Fall die Seitennähte abschneiden. Das Tuch auf die gewünschte Größe schneiden.
    * Backblech mit Backpapier auslegen, das Tuch darauflegen. Falls es größer sein sollte als die mit Backpapier ausgelegte Fläche, kann man es auch falten.

    Wachs schmelzen & in den Stoff einsickern lassen

    * Carnaubawachs im Wasserbad schmelzen und mit dem Pflanzenöl vermischen. Wenn Ihr mit Bienenwachs arbeitet, braucht Ihr kein zusätzliches Öl.
    * Das geschmolzene Wachs auf dem Tuch verteilen – Vorsicht: heiß. Das Carnaubawachs wird quasi sofort hart. Keine Panik, das gibt sich im Ofen gleich wieder. Nachdem ich früher schon einen Versuch gemacht habe, mit Carnaubawachs ein Wachstuch herzustellen, wusste ich schon, dass es sehr schnell sehr hart wird. Ich habe mir den Pinsel gespart und das geschmolzene Wachs mit dem Löffel grob verteilt.
    * Das Backblech mit dem Tuch und dem Wachs in den Ofen schieben und erhitzen. Ich habe es mit 150 Grad probiert, das hat gut funktioniert. Das Wachs sickert ins das Tuch ein und verteilt sich.
    * Wenn das Wachs eingesickert ist, das Blech aus dem Ofen ziehen und vorsichtig (heiß!) die Kanten nach innen falten.
    * Das Blech wieder in den Ofen geben und etwas warten, bis auch die Kanten sich vollgesogen haben. Ggf noch einmal wiederholen.

    Das Bügeln

    * Falls Ihr mit Bienenwachs arbeitet und das Tuch nicht bretthart oder bröckelig aus dem Ofen gekommen ist, könnt Ihr Euch das Bügeln ggf sparen. Das Tuch sollte am Ende gut beweglich sein.
    * Das Tuch mit der Carnaubawachs/Pflanzenöl Mischung ist vermutlich relativ steif und brettartig. Beim Mischungsverhältnis 4:1 oder etwas mehr Pflanzenöl sollte das Wachs selber elastisch genug sein; in dem Fall ist vermutlich nur zuviel Wachs im Tuch. Das lässt sich jetzt fixen.
    * Ihr könnt das überschüssige Wachs entweder mit Küchenrolle ausbügeln oder Ihr nehmt einfach ein zweites Tuch dazu, das das beim Bügeln flüssig werdende Wachs dann aufsaugt.
    * Bügelunterlage mit Backpapier auslegen und das Wachstuch darauflegen. Falls es zu groß sein sollte, kann es auch gefaltet werden.
    * Das zweite Tuch (oder Küchenrolle) darauflegen und oben wieder mit Backpapier abdecken.
    * Bügeleisen aufheizen – ich habe mein Bügeleisen passend zum Stoff auf “Baumwolle” gestellt.
    * Kein Wassser in den Tank geben, der Dampf lässt nur das Bügeleisen am Backpapier kleben.
    * Die Tücher samt Backpapierabdeckung mit leichtem Druck bügeln. Man sieht recht schnell, wenn sich das obere Tuch mit Wachs vollsaugt.
    * Zwischendrin mehrfach neu falten, wieder mit Backpapier abdecken und weiterbügeln.
    * Wenn beide Tücher (oder zumindest das erste) vollständig und gleichmäßig mit Wachs vollgesogen sind und sich leicht bewegen lassen, seid Ihr fertig.

    Verwendung

    * Die Wachstücher sind steifer als Frischhaltefolie, lassen sich aber genauso über Schüsseln und Töpfe spannen und mit Gummiband oder Strippe festbinden.
    * Die Tücher lassen sich auswaschen. Laut Blogkommentar bei Schwatz Katz ist es normal, wenn sie dabei noch Wasser aufnehmen.

    Links

    Blogbeitrag “Wachstuch statt Plastikfolie selber machen” bei Schwatz Katz

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    Joghurt aus Milch

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    Joghurt kann man sehr einfach selbst herstellen, man braucht nicht einmal einen “Joghurtbereiter” dazu.

    Ihr braucht …

    1l Milch
    1 Becher Joghurt (oder Joghurtkulturen (Amazon Affiliate Link))
    mehrere Schraubgläschen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 1.25l
    1 Rührgefäß mit einem Fassungsvermögen von ca 1.5l
    1 Löffel
    1 Wasserkocher (oder Topf)
    Wasser zum Auskochen der Gläser
    (Alternative zum Auskochen mit Wasser ist ein (chemischer) Sterilisator)
    optional: Joghurbereiter (Amazon Affiliatelink)

    Benötigte Skills

    Joghurtbecher und Milchpackung öffnen
    Flüssigkeiten möglichst unfallfrei umfüllen
    Milch rühren

    How-To

    * die Gläschen auskochen / sterilisieren, nach einer Weile ausleeren und etwas abkühlen lassen
    * Joghurt und Milch im Rührgefäß vermischen
    * den Inhalt in die Gläschen füllen
    * gut verschließen
    * über Nacht oder etwas länger an einem warmen Ort stehen lassen, wo sich die Milchsäurebakterien in Ruhe vermehren können (Alternativ: die Gläschen in den Joghurtbereiter geben und für die in der Bedienungsanleitung angegebene Dauer dort belassen)
    * Gläschen zum Testen leicht schwenken, ob der Inhalt noch sehr flüssig ist; falls ja, kann man sie einfach noch eine Weile stehen lassen.
    * schließlich die Gläschen in den Kühlschrank stellen, dort halten sie sich ca. 2 Wochen

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    Hier sollte die erste Folge stehen

    Eigentlich sollte heute die erste Folge erscheinen. Aber offenbar habe ich gestern beim Schneiden einen Bug zwischen den .aac Files, die die Auphonic iOS App liefert und dem Reaper/Ultraschall, mit dem ich die Files schneide, gefunden. Ich tippe auf ein Problem im Encodng der Files, bin aber auch gespannt, was dabei tatsächlich rauskommt. Jedenfalls wird es noch einen Moment dauern. Ich hoffe, dass die bisherigen Aufnahmen (ca. 4h Audiomaterial vom Brotbacken, Bierbrauen, Käsemachen, Joghurtherstellen, …) noch zu retten sind, zu schneiden sind sie nämlich momentan nicht. Drückt mal die Daumen!

    Hello World!

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    Hallo Welt!

    Jetzt ist es offenbar so weit, ein neues Blog-/Podcastprojekt erblickt das Licht des Internets.

    Um ehrlich zu sein, ist das schon ein bisschen experimentell für mich. Ich habe zwar seit 2000 einen Blog und seit 2016 auch mehrere Podcasts, aber hier fühlt es sich alles noch etwas unsicher an. Das macht aber nichts, denn es passt zum Projekt.


    Link zum Toot

    Für 2019 habe ich mir vorgenommen, wieder mehr selber machen. Nähen, kochen, backen, es mal mit Seife und anderen Dingen probieren, etc.pp. Wenn etwas leer wird oder kaputtgeht, ist der Plan, zu schauen, ob man es selbst herstellen oder wenigstens durch eine umweltfreundlichere Alternative ersetzen kann.


    Link zum Toot

    Die ersten Folgen des Desperate Househackers Podcasts sind im Werden und ich freue mich sehr auf den Austausch mit Euch!